Protestwoche 08. – 15.01.2024

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Wir zeigen uns solidarisch mit unserer heimischen Landwirtschaft, der Handelsbranche und vielen Weiteren!

Vom 08.01. – 15.01.2024 findet eine von den Landwirten organisierte Protestwoche statt. Hauptthemen sind die Sparpläne der Ampelkoalition, nachdem sie nicht in der Lage war einen Haushalt aufzustellen. Unter anderem sollen die Subventionen für den Agrardiesel gestrichen und die Kfz-Steuer für landwirtschaftliche Fahrzeuge eingeführt werden.

Nicht nur unsere Kunden, auch wir selbst sind betroffen indem wir seit dem 01.12.2023 eine mehr als Verdopplung der LKW-Maut tragen müssen, welche wir nicht noch zusätzlich 1:1 an unsere Landwirte und Handelspartner weitergeben können. Die Erhöhung der LKW-Maut hat Auswirkungen auf jeden Verbraucher, da nahezu jedes Gut früher oder später auf der Straße transportiert wird.

Des Weiteren wird die Mehrwertsteuer für Gas, Fernwärme und die Gastronomie von 7% auf 19% erhöht. Die Co2-Steuer steigt abermals. Eine Plastiksteuer wird eingeführt, Trink- und Abwasserkosten steigen, die Strompreise und Netzentgelte steigen weiter, der Krankenkassenzusatzbeitrag wird erhöht, das Heizungsgesetz greift, …

Neben den monetären Aspekten müssen wir mit immer mehr Bürokratie und Auflagen kämpfen. Diese nimmt enorm viel Arbeitskraft und Nerven in Anspruch und schwächt zusätzlich branchenübergreifend die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen. Besonders kleinen Familienunternehmen wie uns wird es so erschwert gegen die Branchenriesen zu bestehen.

Ausnahmslos wird von den Organisatoren zu einem friedlichen Protest aufgerufen. Es wird sachlich demonstriert. Trotz Straßensperren werden Rettungsgassen u.a. für Rettungskräfte, Pflegepersonal, eilige Arzneimittel usw. gewährleistet.